Nachhaltigkeit im Geschäftsleben ist nicht mehr nur ein Schlagwort – Unternehmen sowohl große als auch kleine setzen auf das Konzept der unternehmerischen Sozialverantwortung und berücksichtigen ihre Auswirkungen, sowohl positive als auch negative, auf die Umwelt, auf die Gesellschaft und auf das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter.
Während Unternehmen versuchen, aus den Umwälzungen der COVID-Periode hervorzugehen, möchten viele eine Rückkehr zu nachhaltiger Geschäftspraxis umsetzen. In einer aktuellen Studie von Deloitte gaben 95 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie im kommenden Jahr stärkere Positionen zu großen Themen einnehmen und erhebliche Ressourcen für sozial verantwortliche Initiativen bereitstellen wollen.
Nachhaltigkeit im Geschäftsleben adressiert im Allgemeinen zwei breite Bereiche:
- Die Auswirkungen des Geschäfts auf die Umwelt
- Die Auswirkungen des Geschäfts auf die Gesellschaft, einschließlich Mitarbeiter und anderer Interessengruppen

Das Ziel einer nachhaltigen Geschäftsstrategie ist es, eine positive Auswirkung auf einen oder beide dieser Bereiche zu haben, und muss natürlich in eine breitere Geschäftsstrategie passen, die auf Rentabilität und Wachstum ausgerichtet ist. Obwohl diese Ziele miteinander unvereinbar erscheinen mögen, stellen Unternehmen zunehmend fest, dass verantwortungsvolle Unternehmensführung sich in stärkeren Investitionsergebnissen widerspiegelt, was zu einem ‚Triple-Bottom-Line‘-Ansatz für Geschäftswachstum führt.
Triple Bottom Line bezieht sich auf ‚People, Planet, Profits‘ und bedeutet, dass sich Unternehmen nicht nur auf die Gewinnerzielung konzentrieren, sondern auch einen positiven Unterschied für unsere Menschen und unseren Planeten machen.
Im Gegenzug können Unternehmen durch die Sorge um die Gemeinschaft und die Umwelt auch die Rentabilität steigern.
Viele Investoren verwenden heute Environmental, Social, and Governance (ESG)-Kennzahlen, um die ethische Wirkung und die Nachhaltigkeitspraktiken einer Organisation zu analysieren. Investoren betrachten Umweltfaktoren wie den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens, den Wasserverbrauch und die Gemeindeentwicklung, während sie aus der Perspektive des Humankapitals Angelegenheiten wie die Vielfalt im Vorstand und die Vergütungspolitik der Mitarbeiter berücksichtigen.
Ebenso wird das Kaufverhalten zunehmend von Verbrauchern bestimmt, die sich mit den Werten eines Unternehmens identifizieren.
Dieser Trend zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell hat erhebliche Auswirkungen auf Rekrutierung und Auswahl. So wie Verbraucher eher bei einem Unternehmen mit ähnlichen Werten wie ihren eigenen kaufen, suchen sozial bewusste Mitarbeiter ebenfalls Unternehmen, mit denen sie sich identifizieren können.
Eine globale Umfrage von LinkedIn aus dem Jahr 2016 ergab, dass 74% der Kandidaten einen Job möchten, bei dem sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit zählt.
Ebenso sind Mitarbeiter mit den Fähigkeiten und der Erfahrung, um eine sozial bewusste Unternehmensstrategie voranzutreiben, sehr gefragt.
Dieses nicht-traditionelle Fähigkeitsprofil wurde bis vor kurzem kaum gelehrt und wird als starkes Plus bei potenziellen Bewerbern angesehen.

Das Lexis Certificate IV Business (Sustainability) wurde entwickelt, um Absolventen die Fähigkeiten zu vermitteln, die erforderlich sind, um einen positiven nachhaltigen Unternehmenswandel voranzutreiben.
Das Programm behandelt die Frage der Nachhaltigkeit in der natürlichen Umwelt, in Arbeitspraktiken und in der persönlichen Entwicklung und vermittelt Absolventen die Fähigkeiten in Messung und Bewertung, Entwicklungsbeeinflussung und Kommunikation, die erforderlich sind, um Konsens aufzubauen und einen bedeutsamen Unternehmenswandel herbeizuführen.








